Bei früheren kanaltechnischen Erschließungen wurden oft mehr Abzweige für den Anschluss von Grundstücken und Regeneinläufen vorverlegt, als später genutzt wurden. Die ungenutzten Abzweige weisen heute häufig Undichtigkeiten auf und entsprechen damit nicht den gesetzlichen Anforderungen an dichte Kanalsysteme. Es besteht daher Handlungsbedarf, diese im Nachhinein zu verschließen. So auch in der Stadt Erfurt, die auf das von Schwalm eigens entwickelte und gebrauchsmustergeschützte Verschlussstopfen-System setzt. Im August 2013 waren die Schwalm Mitarbeiter Andreas Breul und Ronny Weißbrich für vier Wochen in der Landeshauptstadt Thüringens und haben bereits 174 ungenutzte Blindanschlüsse im Untergrund verschlossen. Jetzt im Monat Oktober treten die Fachkräfte der Schwalm Kanalsanierung erneut die Reise für vier Wochen nach Erfurt an, um einige weitere Verschlussstopfen zu setzen.
Schwalm hat hierfür ein System entwickelt, mit dem sich solche Fehl- und Blindanschlüsse nachträglich dauerhaft verschließen lassen. Dazu wird ein Verschlussstopfen mithilfe der Roboter Talpa FSR 1330 oder Talpa FSR 2060 in den Anschluss-Stutzen eingeführt und in einem Arbeitsgang verspannt. Der Verschluss funktioniert nach dem Prinzip eines Thermoskannen-Stopfens und ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Nähere Infos über
<link http: schwalm-robotic.de produkte sanierungsroboter-und-systembausteine verschlussstopfen-system.html>Verschlussstopfen-System